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Risiken & Fakten

Legal heißt nicht harmlos.

Cannabis ist eine psychoaktive Substanz mit realen Risiken. Wir informieren sachlich – nicht werbend und nicht beschönigend. Wer diese Seite liest und zu dem Schluss kommt, dass Konsum für ihn nicht in Frage kommt, hat die richtige Entscheidung getroffen.

Was belegt ist

Sechs Themen, die jedes Mitglied kennen muss

Diese Hinweise folgen den Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Hinweis

Wirkung ist nicht steuerbar

Wirkungseintritt und -stärke schwanken erheblich – abhängig von Konsumform, Dosis, Tagesform und Gewohnheit. Beim Essen von Cannabisprodukten setzt die Wirkung stark verzögert ein, was Überdosierungen begünstigt.

Erhöhtes Risiko

Erhöhtes Risiko unter 25 Jahren

Das Gehirn entwickelt sich bis etwa zum 25. Lebensjahr. Früher und regelmäßiger Konsum steht in Zusammenhang mit Beeinträchtigungen von Gedächtnis, Konzentration und Lernleistung.

Dringende Warnung

Psychische Vorbelastung

Bei familiärer Vorbelastung für Psychosen, bei Angsterkrankungen oder Depressionen kann Cannabis Symptome verstärken oder auslösen. In diesen Fällen raten wir ausdrücklich vom Konsum ab.

Erhöhtes Risiko

Abhängigkeit ist möglich

Cannabis kann zu einer psychischen Abhängigkeit führen. Warnzeichen sind steigende Mengen, Konsum zur Bewältigung von Stress und erfolglose Versuche zu reduzieren.

Dringende Warnung

Fahren und Arbeiten

Cannabis beeinträchtigt Reaktionsfähigkeit und Aufmerksamkeit. Für den Straßenverkehr gilt ein gesetzlicher THC-Grenzwert; Verstöße haben führerscheinrechtliche Folgen. Auch sicherheitsrelevante Tätigkeiten sind betroffen.

Erhöhtes Risiko

Mischkonsum

Die Kombination mit Alkohol, Medikamenten oder anderen Substanzen erhöht die Belastung für Kreislauf und Psyche deutlich und macht Wirkungen unvorhersehbar.

Im Notfall

Wenn jemand akut überfordert ist

Angstzustände und Kreislaufprobleme nach zu hoher Dosierung sind unangenehm, aber in der Regel vorübergehend. Entscheidend ist, ruhig zu bleiben und die Person nicht allein zu lassen.

Notruf 112 – bei Bewusstseinsstörungen, Brustschmerzen oder anhaltender Verwirrtheit.

  1. Bei akuter Angst oder Panik: ruhiger Ort, frische Luft, langsam atmen, Zucker (z. B. Saft) zu sich nehmen.

  2. Begleitperson bleibt anwesend und spricht beruhigend – Alleinsein verstärkt Panik.

  3. Bei Kreislaufproblemen, Brustschmerzen, Bewusstseinsstörungen oder anhaltender Verwirrtheit: Notruf 112.

  4. Der Notruf ist immer die richtige Entscheidung. Es gibt keine rechtlichen Nachteile für Hilfesuchende.

Unsicher beim eigenen Konsum?

Anonyme Selbsttests und kostenfreie Programme helfen bei der Einschätzung. Auf unserer Hilfeseite sind die bundesweiten Angebote zusammengestellt.

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